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Ratgeber: Unterwegs mit E-Bikes am E-Auto

Aktuell beträgt der Anteil der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben an den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland fast 40 Prozent. Genauso hoch ist der Anteil der E-Bikes im Fahrradmarkt. Aber sind Elektroautos auch für den Fahrrad- und E-Bike-Transport gerüstet, fragt der ADAC und gibt Empfehlungen. Immerhin ist bei einigen Stromer-Modellen eine Anhängerkupplung inzwischen als Zusatzausstattung zu haben. Wer darauf einen Fahrradträger montieren will, sollte aber einige Punkte beachten.

So darf die Zuladung vergleichsweise schwerer Lasten wie E-Bikes, die zumeist deutlich über 20 Kilogramm wiegen können, die zugelassene Stützlast nicht überschreiten. Deshalb sollten Akkus und etwaiges Zubehör vom E-Bike entfernt werden, um das Gewicht zu reduzieren.
Aus demselben Grund sollte man die Befestigung der E-Bikes auf dem Träger gelegentlich überprüfen. Außerdem zu beachten: Mit dem höheren Fahrzeuggesamtgewicht sinkt auch die Reichweite des Elektroautos. Ansonsten gilt auch bei diesen Heckträgern, dass vor Abfahrt eine Funktionskontrolle der Beleuchtung ebenso sinnvoll ist wie beim Rangieren und Einweisen auf die größeren Abmessungen in Länge und Breite des gesamten Fahrzeugs zu achten ist.

Übrigens: Sobald wieder Reisen nach Österreich, Italien oder auch andere europäische Staaten möglich sind, ist eine rot-weiß gestreifte Warntafel für überstehende Ladung vorgeschrieben. Sie muss 50 x 50 Zentimeter groß, reflektierend und fest angebracht sein hinter den Rädern. Doch aufpassen: Um das teure E-Bike nicht zu verkratzen, etwas Schaumstoff zwischen Rad und Tafel klemmen. (ampnet/fw)

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E-Bike-Heckträger am Elektroauto.

E-Bike-Heckträger am Elektroauto.

Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC

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