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Damit Selbstverständlichkeiten nicht unter die Räder kommen

Mit den neuen Medien öffnete sich für Journalisten und solche, die es sein wollten, ein weites Feld. Neue Mitspieler prägten nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Regeln des Miteinanders. In Printmedien bekam der Autor für seinen Text ursprünglich nach einer Veröffentlichung sein Honorar und immer auch einen Beleg – als Kompliment, als Ausschnitt für die eigene Ablage, als Leistungsnachweis für zukünftige Auftraggeber. So war das, bis auf der Datenautobahn auch solche Selbstverständlichkeiten unter die Räder gerieten.

Damit hatten die neuen Medien kein prinzipielles Problem. Denn immer mehr Texte landeten kostenlos in den Redaktionen, meist ohne erkennbaren Autor und zugestellt von einem Dienstleister im Auftrag der Marketingabteilungen aus der Wirtschaft. Die cleveren unter diesen Anbieter verlangten von der Redaktion kleines Geld und holten sich im Hintergrund das große Geld von der Industrie. Wegen des symbolischen Honorars konnte der Redakteur so mit dem guten, aber falschen Gefühl veröffentlichen, er habe den Text erworben.

Als dann auch die stolze Deutsche Presseagentur begann, über eine Tochtergesellschaft Geld zu verdienen, indem sie unveränderte Pressetexte der Industrie auf die Redaktionsbildschirme bringt, war das ein weiterer Bruch mit den überkommenen Regeln. Das alles sorgte für sinkendes Vertrauen in viele Dienste und für eine Erosion der sonst von gegenseitiger Achtung geprägten Beziehungen zwischen Medium und Quelle.

Aber es gibt sie noch, die kompetenten Freien Journalisten, die Honorar erwarten und auf Belege hoffen. Zum Beispiel in der Autoren-Union Mobilität, in der sachkundige, renommierte Autoren die eigenen Medien der Union ebenso bedienen wie ihre normalen Abnehmer in den Redaktionen. Sie bieten vor allem im „Car-Editors.Net“ allen Kollegen relevante, aktuelle und sachgerecht dargestellte Themen an. Dafür haben sie Belege verdient – ihnen als Kompliment und der Autoren-Union als Bestätigung.

Nunmehr im zweiten Jahr können die zehn Autoren, die gleichzeitig Gesellschafter der Autoren-Union Mobilität GmbH sind, exklusive Berichte und Kommentare im Car-Editors.Net honorarfrei anbieten, weil ihnen die Online-Nachrichtenportale der GmbH mit der finanziellen Unterstützung von Unternehmen ihnen seine sichere Basis und eine enorme Reichweite bieten. Für die „zehn Aufrechten“ bildet das Internet den direkten Draht zu allen Medien – den sogenannten sozialen ebenso wie zu den neuen und den alten. Das ermutigt die Autoren-Union, einen Appell an die Verlage zu richten, sich auf die alten Sitten zu besinnen.

Die Portale der Gesellschaft bieten Nachrichten und exklusive Artikel honorarfrei für die Veröffentlichungen in einem redaktionellen Umfeld. Im Gegenzug erwarten die Autoren einen Beleg. Das war schon immer so für alle, die unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht überlesen haben. Die haben auch bisher schon den Abdruck der Materialien nur gegen Nennung der Quelle und bei Überlassung eines Belegs gestattet. Mit den in dieser Hinsicht überarbeiteten kurzen und lesbaren AGB unterstreicht die Gesellschaft von Autoren nun die Bitten noch einmal mit Nachdruck. Wir werden sehen. (Walther Wuttke, cen)

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Walther Wuttke.

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Foto: Auto-Medienportal.Net/Walther Wuttke

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