Seat und Cupra haben im Werk in Martorell mit der Serienproduktion von Batteriesystemen begonnen. Sie zunächst sind für den Cupra Raval als erstem Modell der urbanen Elektrofahrzeugfamilie des Volkswagen-Konzerns sowie den VW ID Polo bestimmt, der ebenfalls in Martorell vom Band laufen wird. Das Montagewerk verfügt mit seinen 500 Beschäftigten über eine Produktionskapazität von 1200 Batterien pro Tag und bis zu 300.000 Einheiten pro Jahr. Alle 45 Sekunden wird eine Batterie fertig.
Der Prozess beginnt im Logistiklager, wo alle Komponenten an die Montagelinie geliefert werden. Die Montage der Batteriesysteme beginnt dann mit zwei parallelen Arbeitsschritten: der Vormontage der elektrischen Komponenten und dem Stapeln der Batteriezellen auf zwei Linien unter Verwendung der Cell-to-Pack-Technologie. Die Linien werden täglich 3600 Stapel mit fast einer halben Million Schweißpunkten produzieren.
Nachdem das Batteriesystem vollständig montiert und versiegelt wurde, durchläuft es abschließende Qualitätsprüfungen auf den Prüfständen. Im letzten Schritt werden die fertigen Batteriesysteme dann automatisch über eine 600 Meter lange Brücke zur Produktionslinie des Cupra Raval und des VW ID Polo transportiert.
Das 64.000 Quadratmeter große Montagewerk für Batteriesysteme in Martorell verfügt über 11.000 auf dem Dach installierte Solarmodule, die 70 Prozent des benötigten Stroms liefern. (aum)
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