Mit 294.161 Pkw wurden im vergangenen Monat in Deutschland 16 Prozent mehr neue Autos zugelassen als im März 2025. Nach Abschluss des ersten Quartals zeigte sich damit bislang ein Zulassungsplus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der gewerblichen Neuanmeldungen stieg im März um 13 Prozent und erreichte einen Anteil von 65 Prozent, die privaten Neuzulassungen stiegen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um 22,2 Prozent.
Zweistellig fielen die Zuwächse bei Opel (+43,0 % / Marktanteil: 4,7 %), Audi (+25,0 % / 7,5 %) und BMW (+16,5 % / 8,3 %) aus. Ford (+8,7 % / 3,2 %) und Marktführer VW (+3,2 % / 17,9 %) erzielten ebenfalls Zulassungssteigerungen.
Unter den drei ausländischen Volumenmarken mit fünfstelligen Zulassungszahlen erreichten Skoda (+34,0 % / 8,4 %) und Hyundai (+29,5 % / 3,5 %) zweistellige Steigerungen, bei Seat (-4,9 % / 5,6 %) zeigte sich hingegen ein Rückgang. Dreistellig waren die Zugewinne bei BYD (+327,1 % / 1,2 %), Leapmotor (+318,1 % / 0,5 %), Tesla (+315,1 / 3,1 %) Xpeng (+211,9 %/0,2 %) und Alpine (+138,5 % / 0,0 %). Mit einem Neuzulassungsanteil von 8,4 Prozent war Skoda erneut die anteilsstärkste Importmarke und zweitstärkster Anbieter überhaupt.
Mit 70.663 Anmeldungen war beinahe jeder vierte Neuwagen ein Elektro-Pkw (24,0 Prozent Marktanteil). Ihre Zulassungen lagen 66,2 Prozent über wem Wert des Vorjahresmonats. Plug-in-Hybride legten gegenüber März 2025 um 13 Prozent zu und machten 10,2 Prozent aller Fahrzeuge aus. Benziner kamen auf 22,8 Prozent Zulassungsanteil (-4,9 %). 12,8 Prozent aller Neuwagen hatten einen Dieselmotor (-0,6 %) und 1015 Pkw einen Flüssiggasantrieb (-18,9 % / 0,3 %). Zudem wurde ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle neu zugelassen. Erdgas- und wasserstoffbetriebene Neuwagen wurden nicht gemeldet.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller erstmals zugelassenen Pkw sank im März gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent auf 100,1 Gramm pro Kilometer. (aum)
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