Im spanischen Seat- und Cupra-Werk in Martorell ist heute die Produktion von Cupra Raval und Volkswagen ID Polo angelaufen. Beide Fahrzeuge basieren, ebenso wie der Skoda Epiq, auf einer gemeinsamen Architektur, welche Komplexität reduziert, Skaleneffekte nutzt und Einsparungen von rund 600 Millionen Euro ermöglichen soll. Der katalanische Standort avanciert damit für den VW-Konzern zum zentralen Knotenpunkt für erschwingliche Elektromobilität innerhalb Europas.
Zur offiziellen Zeremonie erschienen der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, Konzernchef Oliver Blume, Markengruppenleiter Thomas Schäfer sowie Seat- und Cupra-Chef Markus Haupt. Letzterer betonte den tiefgreifenden Wandel: Mehr als drei Milliarden Euro flossen in Modernisierung, Digitalisierung sowie kulturelle Neuausrichtung.
Technisch bildet die weiterentwickelte MEB21-Basis das Rückgrat der neuen Elektro-Kleinwagenfamilie von VW. Ziel ist eine breite Marktdurchdringung im urbanen Segment, kombiniert mit moderner Software, effizienter Fertigung und flexiblen Produktionslinien für unterschiedliche Antriebe.
Mit Raval und ID Polo demonstriert Martorell seine neue Konzernrolle als Entwicklungszentrum, Fertigungsstandort und Treiber für Elektrifizierung zugleich. Spanien rückt damit endgültig ins Zentrum der europäischen Automobilstrategie von Volkswagen. (aum)
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